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Diese Nebenkosten sollten Sie beachten

Wer sich über einen Immobilienkauf Gedanken macht, schaut oft auf den Verkaufspreis der Immobilie. Jedoch sollten die Kaufnebenkosten nicht vernachlässigt werden. Denn die Nebenkosten machen rund 10-15% des Kaufpreises aus. 

In diesem Beitrag erfahren Sie:

Was versteht man unter Kaufnebenkosten?

Kaufnebenkosten sind die Kosten, die zusätzlich zum Kaufpreis der Immobilie gezahlt werden müssen. Die klassischen Nebenkosten lassen sich unterscheiden in die Maklerprovision, die Grunderwerbssteuer und die Notar- und Grundbuchkosten. Im folgenden Abschnitt erläutern wir die Zusammensetzung der einzelnen Kosten.

 

Maklerprovision

Der Immobilienkauf läuft in den meisten Fällen über einen Makler ab. Falls Sie eine Wohnung über einen Makler kaufen, wird die Zahlung einer Provision für die erbrachte Leistung fällig. Die Maklerprovision variiert je nach Bundesland und beträgt im Durchschnitt zwischen 3,0 und 7,14 % des Kaufpreises.

 

Grunderwerbssteuer

Beim Kauf einer Immobilie erwerben Sie Anteile am Grund, auf dem Ihre Immobilie sich befindet. Für diese erworbenen Anteile fällt die Grunderwerbssteuer an. Die Höhe der Steuer unterscheidet sich je nach Bundesland und liegt in der Regel zwischen 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises. In Berlin beträgt die Grunderwerbssteuer 6,0 %.

 

Notar- und Grundbuchkosten

Es besteht die Pflicht den Kaufvertrag bei einem Immobilienkauf notariell beglaubigen zu lassen. Für das Heranziehen eines Notars fallen Notarkosten in Höhe von 1,0 bis 1,5 % des Kaufpreises an. Zusätzlich veranlasst der Notar den Grundbucheintrag, welcher vom Grundbuchamt ausgeführt wird. Hierfür werden weitere 0,5 % des Kaufpreises berechnet.

Wie hoch sind die Nebenkosten beim Immobilienkauf?

Die Höhe der Nebenkosten beim Immobilienkauf hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Nebenkosten machen einen prozentualen Anteil des Kaufpreises der Immobilie aus. Daher hat der Kaufpreis einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Kaufnebenkosten. Je höher der Kaufpreis, desto höher sind auch die Nebenkosten. 

Zudem variiert die Höhe der Nebenkosten je nach Bundesland. Weiterhin macht es einen Unterschied, ob Sie eine Immobilie kaufen oder selbst bauen. 

Folgende Übersicht gibt Ihnen einen Überblick der Kaufnebenkosten nach Bundesländern:

Bundesland Notar- und Grundbuchkosten (pauschal 2,0%) Grunderwerbsteuer Übliche Maklerprovision (Anteil Käufer, inkl. MwSt.)* Gesamt
Baden-Württemberg 2,0% 5,0% bis zu 3,57% 10,57%
Bayern 2,0% 3,5% bis zu 3,57% 9,07%
Berlin 2,0% 6,0% bis zu 3,57% 11,57%
Brandenburg 2,0% 6,5% bis zu 3,57% 12,07%
Bremen 2,0% 5,0% bis zu 3,57% 10,57%
Hamburg 2,0% 4,5% bis zu 3,57% 10,07%
Hessen 2,0% 6,0% bis zu 3,57% 11,57%
Mecklenburg-Vorpommern 2,0% 6,0% bis zu 3,57% 11,57%
Niedersachsen 2,0% 5,0% bis zu 3,57% 10,57%
Nordrhein-Westfalen 2,0% 6,5% bis zu 3,57% 12,07%
Rheinland-Pfalz 2,0% 5,0% bis zu 3,57% 10,57%
Saarland 2,0% 6,5% bis zu 3,57% 12,07%
Sachsen 2,0% 3,5% bis zu 3,57% 9,07%
Sachsen-Anhalt 2,0% 5,0% bis zu 3,57% 10,57%
Schleswig-Holstein 2,0% 6,5% bis zu 3,57% 12,07%
Thüringen 2,0% 6,5% bis zu 3,57% 12,07%

Quelle: HOMEDAY

Beispiel: Eine Immobilie in Berlin hat einen Kaufpreis von 500.000 €. Beim Kauf fallen circa 11,57 % oder 57.850 € Nebenkosten an. Für die Notar- und Grundbuchkosten müssen 2 % (10.000 €) eingeplant werden. Die Grunderwerbssteuer liegt bei 6 %, also bei 30.000 €. Für die Maklerprovision werden in der Regel auch noch mal bis zu 3,57 % oder auch 17.850 € kalkuliert.

Wann müssen die Nebenkosten gezahlt werden?

Die Fälligkeit der Nebenkosten ist unterschiedlich und erfolgt in der Regel jedoch relativ zeitnah, nachdem einzelne Leistungen rund um den Immobilienkauf erbracht wurden. So erhalten Sie die Rechnung für die Notarkosten oftmals zwei bis vier Wochen nach der Beurkundung Ihrer Immobilie. Die Rechnung für den Grundbucheintrag folgt meistens vier bis 6 Wochen nach der Übermittlung an das Grundbuchamt. 

Sechs bis acht Wochen nach der notariellen Beglaubigung erhalten Sie eine Nachricht von Ihrem zuständigen Finanzamt zur Zahlung der Grunderwerbssteuer. Nach Erhalt haben Sie einen Monat Zeit diesen Betrag zu begleichen. Die Provision für den Makler ist oftmals direkt nach der Beurkundung zu zahlen.

Können Kaufnebenkosten steuerlich geltend gemacht werden?

Kaufen Sie die Immobilie als Kapitalanlage, können Sie einen Teil der Nebenkosten steuerlich absetzen. So können Sie die Grunderwerbssteuer über die Werbungskosten geltend machen. Falls Sie die Immobilie gewerblich nutzen, kann die Grunderwerbssteuer über die Betriebsausgaben steuerlich abgesetzt werden.

 

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